Mikroaktorik - Maschinenbau in der Mikroelektronik
Prof. Dr. Urike Wallrabe
Inhaberin der Professur für Mikroaktorik
Institut für Mikrosystemtechnik
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Technische Fakultät
Donnerstag, 11. März 2010 16.00-17.00 Uhr
Physikalisch gesprochen verrichtet ein Aktor mechanische Arbeit. Das heißt,
er erzeugt eine Bewegung und muss Kraft dafür aufbringen. Im
täglichen Leben sind Aktoren meistens Elektromotoren, denkt man an den Fön
am Morgen, den elektrischen Fensterheber im Auto, den Rasenmäher am
Nachmittag oder die Eisenbahn der Kinder am Abend.
In der Mikrowelt kann man die Prinzipien der Makrowelt jedoch nicht einfach
übernehmen. Für sehr kleine und präzise Aktoren werden eigene
Antriebsprinzipien erforscht und ganz andere Konzepte erarbeitet.
Im Gegensatz zum großen Elektromotor kann man Mikroaktoren nicht
einfach aus dem Katalog kaufen, sondern sie sind immer irgendwo eingebaut.
Zum Bespiel im WII oder im Drucker am Computer.
Der Vortrag erläutert die wichtigsten Prinzipien, und wie Mikroaktoren
gefertigt werden können. Einige Anwendungsbeispiele runden das Thema ab.